Der amerikanische Mink ist der Verwandte des europäischen Nerzes. Er liefert den begehrten dunkelbraunen und manchmal auch schwarzen Pelz. Er ist in Deutschland vor allem dort verstärkt verbreitet, wo sich Pelztierfarmen befinden oder befunden haben, aus denen Tiere entwichen sind. Vor Jahren haben Tierschützer durch Befreiungsaktionen ebenfalls dafür gesorgt, dass Minks in großer Zahl in die Freiheit gelangen konnten.
Heute besiedelt der Fremdling Gegenden, die bis Anfang dieses Jahrhunderts vom Nerz eingenommen wurden, der bei uns als ausgestorben gilt.
Der Mink ist auf Gewässer aller Art und deren Umgebung angewiesen, da er nur hier ausreichend Nahrung findet.
Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und kleinere Säugetiere gehören zu seinem Beutespektrum.