Naturfoto des Monats
- März 2004 -


Waldschnepfe Scolopax rusticola - Paarungsverhalten

Waldschnepfe

Dieser Vogel, der dem Jagdrecht unterliegt, gehört zu der Familie der Schnepfenvögel. Größe: ca. 35 cm; Spannweite: ca. 56 cm; Gewicht ca. 300 g. Die Oberseite der Schnepfe ist wie Herbstlaub gefärbt und tarnt den Vogel vortrefflich. Der Hauptlebensraum der rebhuhngroßen Schnepfe sind Wälder mit dichtem Unterholz und etwas feuchtem Boden. Aus dem Winterquartier im südlichen und westlichen Europa kehrt dieser seltene Vogel in Nachtflügen im Frühjahr zurück. Jetzt ist auch die Zeit, wo man die heimlich lebenden Schnepfen am ehesten zu sehen bekommt.

Mitte März, in der Abenddämmerung, wenn die ersten Sterne zu sehen sind, beginnen die Schnepfen, Männchen und Weibchen, mit ihrem Balzflug, dem sogenannten “Schnepfenstrich“. Dann fliegen sie an Waldrändern entlang oder niedrig über Waldlichtungen hinweg und die Männchen lassen dabei als Gesang ein gedämpftes, eigenartiges „Quorren“ vernehmen. Zwischen März und Juni finden 2 Jahresbruten statt. In der Regel besteht das Gelege aus 4 dunkelgefleckten Eiern, die in einem Bodennest etwa 3 Wochen lang bebrütet werden. Das Weibchen brütet und versorgt die Jungen allein.

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